Sonntag, 23. Februar 2020

Die Belt and Road Initiative (BRI) (neue Seidenstraße)   - wurde von Präsident Xi Jinping 2013 zunächst in Zentralasien und dann in Südostasien ins Leben gerufen. Ein Jahr später überholte die chinesische Wirtschaft die USA auf PPP-Basis. Seit Beginn des Jahrtausends schrumpft der Anteil der USA jährlich an der Weltwirtschaft, während der Anteil Chinas steigt. China ist bereits die wichtigste Drehscheibe der Weltwirtschaft und der führende Handelspartner von fast 130 Nationen. Während die US-Wirtschaft ausgehöhlt ist und sich die Kasino-Finanzierung der USRegierung - Repo-Märkte und alles - als dystopischer Alptraum liest, macht China in unzähligen Bereichen der technologischen Forschung Fortschritte, nicht zuletzt wegen Made in China 2025. China übertrifft die USA bei den Patentanmeldungen weitgehend und produziert jährlich mindestens acht-mal so viele Uni-Absolventen wie die USA, was ihm den Status eines Spitzenreiters in der globalen Wissenschaft verschafft. Eine große Anzahl von Ländern des Südens hat sich für die Teilnahme an BRI entschieden, die bis 2049 abgeschlossen sein soll. Allein im letzten Jahr unterzeichneten chinesische Unternehmen Verträge im Wert von bis zu 128 Milliarden Dollar für große Projekte in der Infrastruktur in Dutzenden von Ländern. Der einzige wirtschaftliche Konkurrent der USA ist damit beschäftigt, den größten Teil der Welt wieder an eine vollständig vernetzte Version eines Handelssystems des 21. Jahrhunderts anzuschließen, das über ein Jahrtausend lang auf dem Höhepunkt war: die eurasischen Seidenstraßen. Dieser Zustand der Dinge ist zwangsläufig etwas, das die amerikanische herrschende Klasse einfach nicht akzeptieren will. BRI als "Pandemie" Brandmarken Es eine Tatsache, dass die Führung in Peking mit einer Häufung äußerst schwerwiegender Probleme zu kämpfen hatte: eine Schweinegrippe-Epidemie, die die Hälfte der Aktien wertlos machten; der von Trump ausgeheckte Handelskrieg; Huawei, das der Erpressung beschuldigt wird und kurz davor steht keine Notwendigen Chips mehr aus den USA zu erhalten; die Vogelgrippe und das Coronavirus, das halb China lahmgelegt hat. Hinzu kommt das unaufhörliche Propagandafeuer der US-Regierung für den Hybridkrieg, das von einer akuten Sinophobie durchbrochen wird und zwar allen voran die soziopathischen "Beamten" bis hin zu selbsternannten Ratsmitgliedern, die Ratschläge geben, das man entweder die globalen Lieferketten aus China umleiten soll, oder sie rufen direkt zum Regimewechsel auf. Es gibt keine Skrupel davor gegen die chinesische Regierung zu treten während sie am Boden liegt. Das Pentagon auf der Münchner Sicherheitskonferenz erklärt China erneut zur größten wirtschaftlichen und militärischen Bedrohung für die USA und somit auch für den Westen, der eine instabile NATO und eine untergeordnete EU zwingt, sich diesem neu gemischten Kalten Krieg 2.0 unterzuordnen. Der gesamte US-Medienkomplex wiederholt bis zur Erschöpfung, dass Peking "lügt" und die Kontrolle verliert. Die Hacker, die auf rassistische Ebenen operieren, beschuldigen BRI sogar selbst, eine Pandemie zu sein, wobei China "unmöglich unter Quarantäne gestellt werden kann". All das wird von einer skrupellosen, monopolistischen, destruktiven, verkommenen, gesetzlosen Oligarchie voran getrieben, um ihren unbegrenzten Reichtum und ihre unbegrenzte Macht zu vergrößern, während die niedrigen Massen in den USA und auf der ganzen Welt in Schulden ertrinken und täglich um ihr überleben kämpfen. Wie Thomas Piketty schlüssig gezeigt hat, beruht die Ungleichheit immer auf der Ideologie. Wir stecken tief in einem bösartigen Geheimdienstkrieg. Aus Sicht des chinesischen Geheimdienstes kann der gegenwärtige giftige Cocktail einfach nicht auf eine Reihe von Zufällen zurückgeführt werden. Peking hat serielle Motive, um diese außergewöhnliche Kette von Ereignissen als Teil eines koordinierten Hybridkrieges, eines Angriffs auf China darzustellen. Versetzten sie sich in die Denkweise des "Drachenmörders": ein Biowaffenangriff, der immense wirtschaftliche Schäden verursacht, aber durch plausible Erklärung bestritten werden kann. Der einzig mögliche Schachzug der sogenannten "unverzichtbaren Nation" auf dem Schachbrett. Man muss dabei bedenken, dass die USA keinen konventionellen Krieg gegen China gewinnen können und auch keinen Atomkrieg. Eine biologische Kriegswaffe? Oberflächlich betrachtet ist das Coronavirus ein Traum von einer Bio-Waffe, die darauf fixiert ist, in ganz China Verwüstungen anzurichten und für einen Regimewechsel gut sein kann. Doch es ist kompliziert. Dieser Bericht ist ein seriöser Versuch, den Ursprung des Coronavirus zu ermitteln. Vergleichen Sie ihn nun mit den Erkenntnissen von Dr. Francis Boyle, Professor für internationales Recht an der Universität von Illinois und Autor u.a. von Biowarfare and Terrorism. Er ist der Mann, der das von George H. W. Bush unterzeichnete US-Gesetz zur Bekämpfung des Bioterrorismus von 1989 entworfen hat. Dr. Boyle ist überzeugt, dass das Coronavirus eine "offensive biologische Kriegswaffe" ist, die aus dem BSL-4-Labor in Wuhan entwichen ist, obwohl er "nicht sagt, dass es absichtlich gemacht wurde". Dr. Boyle fügt hinzu: "All diese BSL-4-Labors der Vereinigten Staaten, Europas, Russlands, Chinas und Israels sind dazu da, biologische Kampfstoffe zu erforschen, zu entwickeln und zu testen. Es gibt wirklich keinen legitimen wissenschaftlichen Grund, BSL-4-Labors zu haben". Seine eigene Forschung führte dazu, dass die Regierung der Vereinigten Staaten bis 2015 satte 100 Milliarden Dollar für die Erforschung der biologischen Kriegsführung ausgab: "Wir haben hier in den Vereinigten Staaten weit über 13.000 angebliche Biowissenschaftler, die biologische Waffen testen. Das geht bis zum 11. September zurück." Dr. Boyle beschuldigt "die chinesische Regierung unter Xi und seine Genossen" der Vertuschung und das "von Anfang an". Der erste Fall wurde am 1. Dezember gemeldet, sie hatten also so lange geschwiegen bis sie nicht mehr konnten. Und alles, was sie Ihnen erzählen, ist eine Lüge. Es ist Propaganda." Für Dr. Boyle gehört die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ebenfalls zu den schuldigen: "Sie haben viele dieser BSL-4-Laboratorien genehmigt und man kann der WHO nicht trauen, weil sie von BigPharma gekauft und bezahlt ist und sie mit der CDC, der Regierung der Vereinigten Staaten, unter einer Decke stecken. Sie stecken auch unter einer Decke mit Fort Detrick. Fort Detrick war früher eine berüchtigte CIA-Höhle für "Experimente" zur Gedankenkontrolle und ist heute ein hochmodernes Labor für biologische Kriegsführung. Aufgrund jahrzehntelanger Forschung auf dem Gebiet der Biokriegsführung ist der USBundesstaat mit allem was mit Biowaffe zu tun hat bestens vertraut. Von Dresden, Hiroshima und Nagasaki bis nach Korea, Vietnam und Falludscha zeigen die historische Aufzeichnung, dass die Regierung der Vereinigten Staaten nicht mit der Wimper zuckt, wenn es darum geht, Massenvernichtungswaffen auf unschuldige Zivilisten los zulassen. Die Defense Advanced Research Project Agency (DARPA) des Pentagon hat ihrerseits ein Vermögen für die Erforschung von Fledermäusen, Coronaviren und genveränderten BioWaffen ausgegeben. Nun wurden, als wäre dies eine Form der göttlichen Intervention, die "strategischen Verbündeten" der DARPA auserkoren, um einen genetischen Impfstoff zu entwickeln. In dem Aufsatz der Neokons von 1996, dem Projekt für ein neues amerikanisches Jahrhundert (PNAC), steht es eindeutig: "Fortschrittliche Formen der biologischen Kriegsführung, die auf bestimmte Genotypen "abzielen", können die biologische Kriegsführung in ein politisch nützliches Werkzeug verwandeln". Es steht außer Frage, dass das Coronavirus bisher ein vom Himmel geschicktes, politisch nützliches Instrument war, das mit minimalen Investitionen die gewünschten Ziele einer maximalen globalen Macht der USA erreicht - wenn auch nur flüchtig, verstärkt durch eine Non-Stop-Propaganda-Offensive - und China ist nun relativ isoliert mit seiner halb gelähmten Wirtschaft. Dennoch ist die Perspektive soweit ok. Die CDC schätzt, dass während der Grippesaison 2018- 2019 in den USA bis zu 42,9 Millionen Menschen erkrankten. Nicht weniger als 647.000 Menschen wurden ins Krankenhaus eingeliefert. Und 61.200 starben. Dieser Bericht in englisch beschreibt den chinesischen "Volkskrieg" gegen das Coronavirus im Detail. Es liegt an den chinesischen Virologen, den synthetischen Ursprung zu entschlüsseln. Je nach Ergebnis wird China dann reagieren und das wird sicherlich weltbewegende Folgen haben - im wahrsten Sinne des Wortes. Die Bühne für die "wütende zwanziger" bereiten Nachdem es ihr gelungen ist, die Handelslieferketten in ganz Eurasien zu ihrem eigenen Vorteil umzulenken und das Kernland auszuhöhlen, starren die amerikanischen und ihre Vasallen nun ins Leere. Und die Leere starrt zurück. Ein von den USA regierter "Westen" steht nun vor der Bedeutungslosigkeit. BRI ist dabei die westliche Dominanz für mindestens zwei Jahrhunderte in die Bedeutungslosigkeit um zu kehren. Der Westen und vor allem der "Systemführer" USA werden dies auf keinen Fall zulassen. Alles begann mit schmutzigen Operationen, die an der gesamten Peripherie Eurasiens - von der Ukraine über Syrien bis hin zu Myanmar - Ärger verursachten. Jetzt wird es wirklich schwierig. Die gezielte Ermordung von Generalmajor Soleimani und das Coronavirus haben die Bühne für die "wütende zwanziger" wirklich vorbereitet. Die Bezeichnung der Wahl sollte eigentlich WARS - Wuhan Acute Respiratory Syndrome - lauten. Das würde das Spiel sofort als Krieg gegen die Menschheit verraten - unabhängig davon, woher es kommt. 

Escobar: No Weapon Left Behind - The American Hybrid War On China 
https://www.strategic-culture.org/news/2020/02/21/no-weapon-left-behind-the-american-hybrid-war-on-china/


https://www.thaiexaminer.com/thai-news-foreigners/2019/04/28/thailand-china-belt-road-economic-initiative-thai-chinese-high-speed-rail-lines-prime-minister/

The speech by the Thai Prime Minister went further than just trade and suggested a greater convergence between all the countries involved on regulation, the digital economy and even society. While the move positions Thailand more in China’s sphere of influence than before, it was an imperative given the need for Thailand to develop its economy as outlined in the governments adopted Thailand 4.0 plan which aims to move Thailand to a higher income economy. Given Thailand’s stated economic plan and the strategic location of the kingdom, it had to be part if this hugely ambitious Belt and Road plan. The next question is the cost and the rise in public borrowing it will bring about. Some experts say Thailand can afford it, others question the economic viability of the expensive high speed rail network. For Thailand’s economic team, the Chinese project is an opportunity that it feels it cannot afford to miss.

Thailand’s PM commits to a global world vision as the country signs up to China’s belt and road

The participation of Thailand’s Prime Minister at the hugely successful Belt and Road summit outside Beijing this weekend marked a new commitment by Thailand to the programme as it signed up with 36 other nations to the pact. The initiative was praised by Prayut Chan ocha who said that the project offered guidance and leadership for the future. The move will see Thailand move forward with the second phase of the Bangkok to Nong Khai high speed rail link which will cost ฿211 billion and which is set to be finished by 2023. The participation of Thailand in the initiative reaffirms Thailand’s commitment to opening up the country to increased trade and positioning itself as a gateway between China and the Asean community. The move raises some concern about an increase in public borrowing to pay for the plan. It commits Thailand to a global vision of trade which it shares with China. The Thai leader also expressed a hope that the new initiative would see movement towards shared regulation, digital connectivity and society between all the nations involved.



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Thai Prime Minister Prayut Chan ocha meets Chinese President Xi Jinping at the hugely Belt and Road summit outside Beijing this weekend. Thailand signed up for the initiative along with 36 other nations. Speaking to the assembly, the Thai PM and Asean Chairman, outlined a vision for more connectivity, shared values and convergence on regulation, the digital economy and society. The move is seen as an essential step for  the Thailand 4.0 economic blueprint to make Thailand a high income economy and to unlock prosperity in Asia. There are concerns about higher public sector borrowing. The United States has sharply criticized the Chinese initiative as a ‘vanity project’ and has warned countries of the danger of growing Chinese influence while others have warned of a ‘debt trap’ if expensive infrastructure fails to pay its way.

Thai Prime Minister had a busy weekend at the international summit in China to discuss the huge Chinese Belt Road initiative. The Thai leader gave his strong backing to the plan and praised it as one that offers leadership to the world which it would need in years to come.

Chinese Belt Road initiative chimes with Asean

The PM said the plans offered greater connectivity for Thailand and was fully in keeping with the goals of the Asean community which he current chairs. Not only does the Chinese belt and road initiative offer vital physical connectivity to Thailand with high speed rail links and greater maritime access to Thailand’s ports, but it also paves the way for movement towards common regulation, digital connectivity and well as society as a whole.

Thailand reported to be taking up new loans

The decisive move this weekend comes at the same time as Thailand is believed to be on the verge of taking up large loan facilities to fund the huge new high speed train networks as part of a programme to transform Thailand’s infrastructure between now and 2025. Concerns have been expressed that Thailand may be taking on too much public debt. Some suggest that the new rail facilities are unlikely to be profitable initially.

Thai PM joins stunning array of powerful world leader at summit on outskirts of Beijing

The huge summit over the weekend was attended by a stunning array of world leaders including the Thai delegation led by the Prime Minister. However, notably absent was the United States which since 2017 has turned its face against the initiative to the point where it recently strongly criticised Italy, the first G7 nation and European Union state to sign up earlier this year. This will see large investment in Italian ports. Washington has described the Chinese initiative as a ‘vanity project’ and has issued warnings to countries about the possibility of a debt trap and the growing influence of China which it sees as less benign. It comes at a time when the US is involved in a trade war with the emerging superpower on Thailand’s door step, a struggle which is currently having a strong and negative impact on Thailand’s economy.

Chinese President struck a sincere note

At the summit over the weeknd, the Chinese President Xi Jinping struck a more comforting note. While speaking positively about trade negotiations with the United States, he assured his international audience that the Chinese initiative, his signature project as Chinese leader, was sincere and that great care would be taken to make sure that it as free from corruption, did not mire participating countries in debt and would be environmentally friendly. It was exactly what his audience, including UK Chancellor Philip Hammond, wanted to hear. A the summit, new countries came on board including Portugal, Austria, Switzerland the United Arab Emirates and of course, Thailand. This weekend, 37 countries joined as partners of the initiative in all following a commitment from 29 countries in 2017. In addition, 126 countries now as well as nearly 30 international organisations have given the project their imprimatur.

Huge success for Chinese diplomacy

The weekend summit in Beijing has been seen as a huge success for China and its foreign policy. It is seen as a challenge to the United States although the Chinese leader played down such an interpretation. Even Malaysia’s veteran prime minister who signaled the withdrawal of his country from key aspects of the plan when he came to power in May 2018, is now back on board after negotiating a 30% saving for his country. He was also present at the summit and gave the project his full support. The summit is reported by its Chinese organizers to have generated 283 ‘practical outcomes’ and seen $64 billion in deals made. The Chinese President promised that in the future, other countries also would come to see the plan in a positive light when they ‘finally realise that China is not as scary as they thought.’

Italian leader was at the summit as Italy became the first G7 member and European Union state to sign up to the Chinese plan for its ports

The summit even saw conservative Switzerland’s President, Ueli Maurer, sign off on the communique and heard from European countries already working within the belt road initiative, of positive outcomes. These included the Greek port of Piraeus which has zoomed up the tables in terms of freight handled through Chinese investment to a huge steel plant in Serbia, now a huge exporter for that country. The satisfaction of the Italians, anxious to chart a new economic course as discordance with the European Union grows in that country, was also on show. The summit saw negotiations and comprises struck with IMF leader Christine Lagarde who has expressed reservations about some aspects of the project, a sentiment shared by her compatriot, the French leader Emmanuel Macron as well as the European Union.

Belt and Road initiative opens the World up to China

The Belt and Road initiative is a gigantic project which aims at nothing less that the opening of the world to China. It seeks an improvement not only in connections but the speed and ease of transport between the huge country and every corner of the world.

Thai PM put forward Thailand’s goals to increase connectivity of the country within Asia

The goals of Thailand were outlined by the Prime Minister Prayut Chan ocha to world leaders at the summit. The Thai leader underlined the priority for Thailand of the 2025 Master Plan for Asean Connectivity and the Ayeyawady-Chao Phraya-Mekong Economic Cooperation Strategic Master Plan to improve regional communications between Myanmar, Thailand, Laos and China.

Thailand positions itself as the gateway from Asean to China as it seeks to leverage its location

The Thai prime minister emphasised Thailand’s 4.0 economic development plan and the Eastern Economic Corridor (EEC) which it is currently developing along its eastern provinces. Thailand’s goal is to position itself as a gateway for the Asean community to China. The Prime Minister, Prayut Chan ocha, had a meeting with the Chinese President, the powerful Chinese Premier Li Keqiang and Deputy Premier Han Zheng to discuss Chinese Thai bilateral relations and cooperation.

Russian president Vladimir Putin saw Chinese initiative as bulwark against protectionism

The summit saw a large number of international leaders attend. The Pakistani Prime Minister Imran Khan, the Russian President Vladimir Putin and the Italian Prime Minister Giuseppe Conte were notable attendees. The elephant in the room was US President Donald Trump and growing US opposition to the plan which is being more discreetly echoed also from some European capitals. The Russian president used the occasion to take a swipe at the US when he addressed the assembly to call for a global response against ‘protectionism’ and ‘trade wars’.

Key component of the initiative from Thailand is the new high speed rail plan to Nong Khai

With the talk over, we must examine the practical work to implement the plan in Thailand and the possible repercussions. Thailand has been vociferous in its determination to avoid indebtedness to Chinese lenders and to turn instead to domestic finance sources for its rail infrastructure projects as part of its contribution to the belt road initiative.

Thailand signs memo of understanding with China and Laos on high speed rail links

It is reported that Thailand intended to sign an understanding with China and Laos at the weekend summit. The country has already begun construction of the high speed rail initiative in the north eastern provinces of Thailand which will link up with Laos and provide high speed access to that area through to China.

Loan offers from the Export Import Bank of Thailand to Thailand at better interest rates

It was mooted in January that a new loan offer had been made by the Export Import Bank of China to Thailand at a loan rate of 2.3%. This was a significant reduction from an earlier offer of a rate of 2.86%. There is speculation that a loan package is being finalised for Thailand to fund the new infrastructure projects.

฿390 billion cost between now and 2023 for 608 km of high speed rail from Bangkok to Nong Khai

The cost of these projects between now and 2025 will be extremely high. The first phase of the Bangkok to Nong Khai high speed rail route, which will run to Nakhon Ratchasima, a distance of 253 km, is projected to cost ฿179 billion. Thailand’s finance ministry has suggested that loans for the project are provided for in Thai baht. It has also confirmed that the Thai government has successfully resisted Chinese efforts for influence and commercial concessions in relation to the projects. The involvement of Chinese companies and personnel is strictly limited to training the Thai personnel who will operate the new system. The second phase of the rail project, which will see the line extended by 355 km from Nakhon Ratchasima to Nong Khai, will come in at a cost ฿211 billion. The project is 85% financed, according to Thai officials, by international loans. The total cost of the project is ฿390 billion. The full rail service is expected to be up and running by 2023.

Concerns raised about high levels of new public debt to be incurred by Thailand

At a time when the Thai economy may be facing a down turn, there are concerns about the rise in public debt being taken on to fund these projects and other initiatives which the Thai government is planning in order to bring about its new economic vision for the country. In it defence, the current problem is due to an international down turn driven by protectionism and Thai authorities now seem to be making a clear decision to develop the country and seek more outward trade at every opportunity. The goal of turning Thailand into a transit and manufacturing hub must require funding and action.

Sea links to link Laem Chabang and the eastern economic corridor to Chinese network

A key part of the plan is also the development of the Thailand’s deep sea port at Laem Chabang and the linking of the belt and road network with the Eastern Economic Corridor in Thailand’s eastern provinces. The Belt Road initiative will effectively link the South China Sea with the Andaman Sea. For Thai leaders, the opportunity of the Chinese belt road is too good to pass on if they are serious about their economic agenda. Another consideration is the benefit, in the short term, of infrastructure expenditure to economic growth which is recommended by many economists. The issue is what the return will be or the financial viability of the massive investment required.

Divided opinions on the value and efficacy of the proposed new rail network to China

There are divided opinions. Many suggest that the new rail system will find it difficult to become profitable. There is also concern that the route proposed does not match existing population centres or manufacturing hubs. The project, of course, ultimately may either spell change or failure. The experience of Sri Lanka in its relationship with China should be a cautionary tale. That country has had mixed success with infrastructure projects funded by Chinese loans. Some have proved boons but others are white elephants. The problem now for Sri Lanka is that it is facing huge difficulties repaying a $5.9 billion or ฿189 billion due at this time in loan repayments to its Chinese creditors.

Sri Lanka should be a cautionary tale for Thailand and new Chinese led spending plans

The experience of Sri Lanka has been pointed to by critics such as the United States or even the mildly skeptical or lukewarm such India and even Japan as the reality of what may transpire with the Chinese Belt and Road project in operation. Detractors suggest that Chinese influence over Sri Lanka’s economic decisions and future has grown. While Thailand is a substantially bigger economy and claims to have better recourse to international finance, there is no doubt that Thailand’s full participation in the Chinese project will have consequences whether things go right or wrong.

Analyst feels Thailand is a large enough economy and its financial situation is sound enough to be able to undertake the high speed rail project

Siwat Luangsomboon is an economic analyst at Kasikorn Research Centre. He feels Thailand can avoid the danger of falling into a perilous debt trap. He believes that Thailand can find a range of lending options unlike smaller economies who have become part of the Chinese initiative. He also points to the careful management of Thailand’s finances to date and suggests that the borrowing proposed is not out of line with the country’s resources and the size of its economy. The Thai economy was worth $455 billion in 2017 compared to $87 for Sri Lanka based on 2017 values.

Transport expert warns of duplication of infrastructural projects and questions viability

Surachet Pravinvongvuth is a transport expert. In an interview with the Bangkok Post this week, he expressed doubts on the viability of the expensive new rail networks being proposed. He also pointed out that there is already duplication between the proposed new routes and large motorway projects already approved by the Thai government. This will further dilute any income potential for the high speed rail network.

Summit may indicate turning point for Thailand’s relationship with China, its ‘No  1 partner’

It is clear that this weekend’s summit could be a turning point for Thailand’s economic development and its relationship with China. The policy being pursued by Thailand and its prime minister who currently chairs the Asean community is clear. In a July 2018 wide ranging interview with Time magazine, the Prime Minister, Prayut Chan ocha clearly identified China as Thailand’s ‘No 1 partner’ and pointed to a relationship that has existed for thousands of years. The relationship with the United States, he suggested, has existed for just over two hundred years. The Prime Minister emphasized that Thailand was a small enough nation which wanted to be friendly with all countries.

Chinese is still a country controlled by the Communist Party but its reforms since 1979 have seen the greatest rise in prosperity in history

The recent history between the countries is really just over a hundred years old since the Chinese empire collapsed in 1912 and modern China emerged. China is still a country controlled by the Communist Party and Thailand, in the latter half of the twentieth century, was a staunch US ally resisting the advances of communism. Today, China has embraced a capitalist model when it comes to markets within its own country since 1979 but still retains crucial economic controls and levers not least since the Communist Party controls the entire state apparatus. There are also strong concerns about human rights in China across a range of issues. It is not a democratic country. China’s economic reforms only took place within the last forty years but the effects have been truly revolutionary. It is a policy that has had huge success in fighting poverty in China and is perhaps the greatest success the world has ever recorded in lifting so many people, in such a short time, to prosperity. It has also changed the world outside of China in which it has now come to be seen as the engine if not the champion of globalism.

The world has changed and there is now a new political axis between globalism and sovereignty

This new changed world today has also begun to revolve on a new political axis. It is no longer about left and right anymore in terms of policies and political differences. The new political debate worldwide is now more about national identity and control versus a more global order. The new American policy championed by US President Donald Trump, promotes instead the concept of competition between nations and states as opposed to co-operation. The new populist movement emphasises sovereignty and the sovereignty of the people. What is driving US policy and a growing movement towards populism in Europe and elsewhere is less of an emphasis on economic development and international cooperation driven by large corporate entities and a move towards the rights of the voting public at grass roots level to control the activities of government including economic policy.

Accepted economic wisdom of the past 70 years is being challenged in western nations

The accepted wisdom in the last seventy years has been that globalism and the opening up of international trade is the key to prosperity. This wisdom is now being challenged in many western countries and societies on the basis of the power and real prosperity it brings to the individual worker or democratic voter. It is a debate akin to the business theory one hundred years ago which suggested that bigger firms were inherently more competitive because of scale. This was later challenged when smaller firms were found to be more innovative in many areas. It would be wise not to dismiss the populist movement in western countries as simply backward and misguided while always being acutely aware of the dangers of virulent nationalism.

Thai Prime Minister appears committed to Asean and opening up Thailand and Asia to unlock prosperity


Thailand’s current leader is clearly prioritising a more open economic vision. It is a policy of promoting the Asean community and opening up the economic potential of Asia to bring prosperity to all countries in the region including the people living with them. Due to its strategic position, Thailand cannot simply ignore the gargantuan Chinese initiative. However, this puts it at the center of what is increasingly looking like a struggle between the two superpowers and blocs. While this weekend shows it firmly working with China and in its role as Asean leader, Thailand will also have to look carefully at its relationship with the United States and such countries as Japan which is a huge investor in Thailand. Japan, while being supportive of the Chinese initiative, is also looking at bolstering its own role in assisting middle income countries like Thailand develop with what it calls ‘quality’ infrastructure.






The 21st-century Thucydides trap

The clash between a rising power and an established one can be seen in the US-China trade war





US President Donald Trump in a Sino-US trade war conceptual image. Photo: YouTube
In a world where conflict is common, peace comes with a price – a price that requires equal adjustment at all levels. The 20th century was known as the Golden Century of the US, which historians now call the American Century. Since World War II, the world has grown peacefully under American hegemony despite a few small skirmishes.
The US was the principal architect and guardian of the international world order. In the 21st century, things have changed: The US no longer enjoys the same hegemony and in some areas its status quo has been challenged. One nation in particular whose astonishing rise has given nightmares to the American establishment is China. 
Impact of the rise of China
When Deng Xiaoping started the market reforms in 1978, no one thought that China’s growth story would be the talk of the decade. Never before in history had a country risen so fast in so many different dimensions.
Almost four decades ago, more than 90% of China’s 1 billion citizens were struggling to survive on less than US$2 a day. Today fewer than 1% are living in extreme poverty. A nation that didn’t even appear on any of the international league tables two and half decades ago has soared and now rivals the status quo, and in some areas surpasses them. 
 In 2004, China’s economy was just half the size of the United States’. By 2014 its gross domestic product was is equal to the US, and on the current trajectory it will be half as large again by 2024.
This change in economic clout can be felt everywhere. In 2012, China was the leading trade partner for 124 countries, while only 76 had that relationship with the US. This was a major shift since 2006, when the US was the largest trading partner of 127 countries.
That’s the challenge of the current world order: a rising China accelerating toward a seemingly immovably ruling US, on course for what could be the grandest collision in history.
This situation was best described by the ancient Greek historian Thucydides through his theory became widely known as the “Thucydides trap.” The rise of one and the reaction of another creates the toxic cocktail of pride, arrogance and paranoia that lead them both toward war. The current trade war is an excellent example. 
The 21st-century Thucydides trap
“The growth of Athenian power and the fear which this caused in Sparta made war inevitable.” With those famous words,  Thucydides laid out the analysis of why the Peloponnesian War happened. It was not by accident nor caused by individual leaders, but instead a natural outcome of long-term power shifts.
Sparta, the traditional hegemon of the Greek state, found itself threatened by the growing power of Athens. In the current scenario, China, given its rapid economic growth and gigantic size, appears to be a viable challenger to the USA’s dominance in the world economy.
The surging US trade deficit with China, as well as the ambitions of “Made in China 2025,” further reinforce American concerns about the threat of Beijing’s rising economic power. The ongoing Sino-US trade war is not a military conflict, but rather is similar to the Thucydides trap hypothesis in terms of competing for global economic dominance.
The trade war launched by US President Donald Trump’s administration was a rational response to the rising economic power of China. The Trump administration expected to use the trade war to rewrite the rules, force China to open its market further to American firms, and abandon unfair practices so that the US could compete with China on a level playing field.
The past 500 years have seen 16 cases when a ruling power felt threatened by a rising power, and 12 of them resulted in war. The bone of contention that leads to war is  the dynamics involved. 
Dynamics of Thucydides trap 
A rising power feels that its interests deserve more weight as it gains strength. It believes the current arrangements are discriminating against it, as they were established before its rise.
The rising power feels confined and wants things to be adjusted, whereas the ruling power thinks the way things are defined is great, as it should be in the future too. Yet the status quo provided an environment that actually gave a chance for the rising power to grow. But the upstart is not grateful for the conditions that the incumbent provided.
This bone of contention often resulted in war. But in those cases when the parties avoided war, it required huge, painful adjustment in attitudes and actions on the part not just of the challenger but also the challenged. 
Bottom line
If China’s dream doesn’t become a reality, then the rejuvenation of the Chinese nation will be incomplete. American exceptionalism, the conviction that the United States holds a unique place and role in human history, provides a counterpart to Chinese nationalism.
The strong belief of a special place in the world can make a country sensitive to insults. So any provocation by any means can be interpreted as disrespect, dishonor and so forth.
A risk associated with Thucydides’ trap is that a business-as-usual event, and not just an unexpected, extraordinary event, can trigger large-scale conflict. What happens is that a third party’s provocation forces one or the other to react in a way that sets in motion a spiral, which drags the two somewhere they don’t want to go, as happened in the case of the First World War. The assassination of Archduke Franz Ferdinand in 1914 initiated a cascade of reactions that in turn produced outcomes none of the parties would otherwise have chosen.
There are currently numerous flashpoints between the US and China where the divergence of interests is wide and open, such as North Korea, Iran, Hong Kong and the South China Sea. Only time will tell whether the US and China are going to follow the footsteps of history or will find a way to manage this rivalry without any bloodshed.


Samstag, 22. Februar 2020



Der Kampf um die neue Weltordnung

Wie die Globalisierung und Chinas Wirtschaftskrise unsere prekäre medizinische Versorgungskette gefährdet
Von F. William Engdahl           
Die schwerwiegenden Risiken und Gefahren im Prozess des weltweiten Outsourcings und der sogenannten Globalisierung der letzten 30 Jahre werden deutlich, da der anhaltende Gesundheitsnotstand in ganz China die lebenswichtigen Lieferketten der Welt von China in den Rest der Welt bedroht.
Während viel Aufmerksamkeit auf die Risiken für SmartphoneKomponenten oder die Autoherstellung durch Lieferungen von Schlüsselteilen aus China oder auf die Aufteilung der Öllieferungen in den letzten Wochen gerichtet ist, besteht eine Gefahr, die im Hinblick auf das globale Gesundheitssystem bald alarmierend deutlich wird.
Wenn die erzwungene Schließung der chinesischen Produktion noch viele Wochen andauert, könnte die Welt unter Engpässen oder Mangel an lebenswichtigen Medikamenten und medizinischer Versorgung leiden.
Der Grund dafür ist, dass in den letzten zwei Jahrzehnten ein Großteil der Produktion von Medikamenten und medizinischen Hilfsgütern wie chirurgischen Masken nach China ausgelagert oder einfach von chinesischen Unternehmen zu weitaus günstigeren Preisen in China hergestellt wurde, was westliche Unternehmen aus dem Geschäft zwang.
China als Hauptlieferant
Nach Untersuchungen und Anhörungen im US-Kongress werden etwa 80% der derzeit in den Vereinigten Staaten konsumierten Medikamente in China hergestellt. Dazu gehören chinesische Unternehmen und ausländische Arzneimittelhersteller, die ihre Arzneimittelherstellung in Joint Ventures mit chinesischen Partnern ausgelagert haben.
Laut Rosemary Gibson vom Bioethik-Forschungsinstitut Hastings Center, die 2018 ein Buch zu diesem Thema verfasst hat, ist die Abhängigkeit mehr als alarmierend. Gibson zitiert medizinische Rundbriefe mit der Schätzung, dass heute rund 80% aller pharmazeutischen Wirkstoffe in den USA in China hergestellt werden. Es sind nicht nur die Inhaltsstoffe. Es sind auch die chemischen Vorläufer, die chemischen Bausteine, aus denen die Wirkstoffe hergestellt werden. Wir sind von China abhängig, was die chemischen Bausteine zur Herstellung einer ganzen Kategorie von Antibiotika angeht ... die als Cephalosporine bekannt sind. Sie werden in den Vereinigten Staaten jeden Tag Tausende von Malen für Menschen mit sehr schweren Infektionen verwendet. Zu den in China hergestellten Medikamenten gehören heute die meisten Antibiotika, Antibabypillen, Blutdruckmedikamente wie Valsartan, Blutverdünner wie Heparin und verschiedene Krebsmedikamente. Dazu gehören so gängige Medikamente wie Penicillin, Ascorbinsäure (Vitamin C) und Aspirin. Die Liste umfasst auch Medikamente zur Behandlung von HIV, Alzheimer, bipolaren Störungen, Schizophrenie, Krebs, Depressionen, Epilepsie und anderen. Eine kürzlich vom Handelsministerium durchgeführte Studie ergab, dass 97 Prozent aller Antibiotika in den Vereinigten Staaten aus China stammten. Nur wenige dieser Medikamente werden als "made in China" bezeichnet, da die Arzneimittelhersteller in den USA nicht verpflichtet sind, ihre Bezugsquellen anzugeben.
Rosemary Gibson stellt fest, dass die Abhängigkeit von China bei Medikamenten und anderen Gesundheitsprodukten so groß ist, dass "... wenn China morgen die Tür schließen würde, würden die Krankenhäuser in den Vereinigten Staaten innerhalb weniger Monate nicht mehr funktionieren". Das ist vielleicht gar nicht so weit weg. Zu dem Zeitpunkt, als die Auslagerung der amerikanischen und europäischen Arzneimittelherstellung nach China begann, konnte sich niemand vorstellen, dass die gegenwärtige Gesundheitskatastrophe in nur wenigen Tagen über Wuhan herauswachsen würde.
Die massive chinesische Quarantäne seit Ende Januar hat etwa 75-80% aller chinesischen Fabriken geschlossen und eine beispiellose Inlandsnachfrage nach jeder Art von Medizinprodukten in China geschaffen, seit die WHO Ende Januar den medizinischen Notstand um das Coronavirus oder die COVID-19-Ereignisse ausgerufen hat. Es ist unklar, wie stark die Lieferungen lebenswichtiger Arzneimittel, einschließlich lebenswichtiger Antibiotika, aus China in die USA oder nach Europa oder in andere Länder betroffen sein werden, obwohl es immer wieder Berichte über Krankenhäuser gibt, die allmählich Lieferschwierigkeiten haben.
Selbst der Gedanke, sich an Indien, einen anderen großen globalen Arzneimittelzulieferer, zu wenden, stellt nur fest, dass die meisten indischen Hersteller in Bezug auf ihre Wirkstoffe von China abhängig sind.
Clinton und das Outsourcing
Die Entwicklung Chinas in den letzten Jahren zum globalen Giganten in Bezug auf pharmazeutische Medikamente und Produkte ist in den nationalen Plan "Made in China2025" als einer der zehn vorrangigen Bereiche eingebettet, in denen China die weltweite Führung übernehmen soll. Es ist keine zufällige Entwicklung gewesen. Dies wiederum, wie die gegenwärtige COVID-19-Krise sehr deutlich macht, ist eine enorme Verwundbarkeit für den Rest der Welt.
Wie hat sich eine solch einseitige Situation entwickelt?
Wir müssen zurückgehen auf die Präsidentschaft von Clinton und was damals als Globalisierung bezeichnet wurde, das Davoser Modell der Auslagerung im Jahr 2000 von allem und jedem aus den fortgeschrittenen Industrieländern wie den USA oder Deutschland vor allem nach China.
Im Mai 2000 gelang es Bill Clinton in einer der weitreichendsten Aktionen seiner Präsidentschaft mit der starken Unterstützung der multinationalen US-Konzerne trotz starken Einwände und Warnungen vieler Gewerkschaften die Verabschiedung eines dauerhaften Handelsstatus als "meistbegünstigte Nation" für China, so wie die Unterstützung der USA für den Beitritt Chinas zur Welthandelsorganisation durch den Kongress zu erreichen.
Das gab den amerikanischen Unternehmen grünes Licht für eine Flut von ÜberseeInvestitionen in die billigere chinesische Produktion, die als "Auslagerung" bekannt ist. Große US-Medikamentenhersteller waren unter ihnen. Innerhalb von zwei Jahren nach der Verabschiedung des Freihandelsabkommens der USA mit China schlossen die USA ihre letzte Penicillin-Fermentationsanlage im Bundesstaat New York aufgrund der starken chinesischen Billigkonkurrenz.
Im Jahr 2008 bezeichnete die chinesische Regierung die pharmazeutische Produktion als "Industrie mit hoher Wertschöpfung" und stärkte die Branche durch Subventionen und Steuererleichterungen bei der Ausfuhr, um die Pharmaunternehmen zum Export ihrer Produkte zu ermutigen.
Bis 2019 war China bei weitem die weltweit größte Quelle für aktive pharmazeutische Wirkstoffe (APIs) geworden. Die Achillesferse dieser Globalisierung und die alleinige Abhängigkeit für lebenswichtige Medikamente von einem Land wird nun alarmierend deutlich, da die Zukunft Chinas als zuverlässiger Lieferant von Medikamente und anderer medizinischer Güter plötzlich zu einer ernsthaften Angelegenheit für die ganze Welt geworden ist.

Russland veröffentlicht Videoaufnahmen von seinen jüngsten und futuristi...




Ist Russland dem Untergang geweiht?

Winston Churchill sagte einmal, dass Russland „ein einziges Rätsel ist, umgeben von einem Mysterium, einen Hauch von Enigma versprühend“. Ich verstehe jetzt, was Churchill mit dieser Aussage gemeint hat, nachdem ich zwei voneinander abweichende Medienberichte über gedankliche Einstellungen in Russland gelesen habe…


Wirtschaftsfacts-Redaktion
Wirtschaftsfacts-Redaktion
General Waleri Wassiljewitsch Gerassimow, Vorsitzender des Generalstabs der russischen Streitkräfte, ist anhand der Intensivierung der vielen NATO-Übungen durch Washington an der Grenze Russlands zu der Ansicht gelangt, dass Washington und dessen NATO-Alliierte sich auf einen großen Konflikt vorbereiten.
In einer Unterweisung gegenüber ausländischen Militärattachés in Moskau, teilte Gerassimow mit, dass die wachsende Anzahl und das Ausmaß der durch die NATO-Staaten abgehaltenen Militärübungen darauf hindeute , dass die Militärallianz „ihre Truppen zielgerichtet trainiert, um sich für eine Verwicklung in einen großen Militärkonflikt zu wappnen“.
Der Sprecher des Kremls erwiderte hierauf, dass die russische Regierung der Einschätzung von General Gerassimow vertraue. Um es klar zum Ausdruck zu bringen, geht das russische Militär basierend auf analysierten Beweisen davon aus, dass Washington und dessen NATO-Allianzpartner sich auf einen Krieg gegen Russland vorbereiten.
Die russische Regierung erklärt, dass sie volles Vertrauen in die Einschätzungen der eigenen Militärführung habe. Und jetzt geht aus einer zeitgleich veröffentlichten Umfrage, die durch das Levada Center, einem unabhängigen russischen Demoskopie-Institut durchgeführt wurde, hervor, dass ein Anteil von 80 % aller Russen Washington und die NATO-Staaten als „Freunde“ betrachten
Lediglich drei Prozent der russischen Befragten erklärten, dass sie den Westen als Feind Russlands betrachteten, so Levada. Weitere 16 % der Befragten teilten mit, dass sie den Westen als politischen Rivalen ansähen. Zwei Drittel der durch Levada Befragten (67 %) erklärten, dass Russland den Westen als einen Partner behandeln solle, während ein Anteil von elf Prozent angab, dass Russland den Westen wie einen Freund behandeln solle“, wie die Business-Tageszeitung Kommersant nach einer Untersuchung der Umfrageergebnisse schrieb.
Der außergewöhnliche Unterschied zwischen der Sichtweise des Vorsitzenden des russischen Generalstabs und den russischen Ottonormalbürgern lässt sich nur schwer erklären. Wer in der Regierung kommuniziert mit den russischen Staatsbürgern? Deren politische Führer?
Oder sind es die durch den Westen finanzierten Nichtregierungsorganisationen und Medien, die ihre westliche Propaganda über der russischen Bevölkerung herniedergehen lassen? Hören Russen noch immer Voice of America?
Falls sich diese deutlich voneinander abweichenden Medienberichte als jeweils korrekt erweisen sollten, dann blickt Russland der Tatsache ins Auge, dass die Sichtweise und das Bewusstsein der eigenen Regierung, laut denen Washington und dessen europäische Allianzpartner sich als auf einen Krieg vorbereitenden Feind erweisen, nicht durch die eigene russische Bevölkerung geteilt wird.
Hieraus leitet sich ein komplettes Versagen der Kommunikation zwischen der russischen Regierung, die der nationalen Souveränität der Russischen Föderation und der russischen Bevölkerung, die augenscheinlich keine Risiken einer potenziellen Kolonisierung durch deren Freunde im Westen zu erkennen vermag, verpflichtet ist, ab.
Wie kann die russische Bevölkerung, gedemütigt durch eine Verhängung von amerikanischen Sanktionen und endlosen Denunziationen des eigens gewählten Staatspräsidenten, der die russische Bevölkerung einst aus dem Klammergriff Amerikas befreit hat, und die sich ferner durch Washingtons Atomraketen an den eigenen Landesgrenzen bedroht sieht, an eine mögliche Freundschaft und Partnerschaft mit Washington glauben?

Was heißt das für mich konkret!?“

Falls die Ergebnisse dieser Umfrage korrekt sein sollten, und die russische Bevölkerung den hegemonialen Impuls der Washingtoner Regierung nicht verstehen sollte, erweist sich eine Aufrechterhaltung der nationalen Souveränität Russlands nicht als Gewissheit.
Gastbeitrag für CK*Wirtschaftsfacts / © 2020 Dr. Paul Craig Roberts / Institute of Political Economy
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Hochrangiger Pentagon-Offizieller: USA müssen sich auf Krieg gegen China vorbereiten
Der ein oder andere Leser erinnert sich vielleicht an unseren Gastbericht von Global Research vom 8. August 2016:
Eben jenen Bericht möchte ich einleitend aus der Mottenkiste holen, und würde jedem Leser empfehlen, den obigen Link noch einmal anzuklicken. Denn es gibt neue Entwicklungen in dieser Hinsicht, die nicht gerade freudig stimmen. Denn:
Die Vereinigten Staaten müssen sich auf einen möglichen Militärkonflikt mit China vorbereiten, indem neue Waffen entwickelt, die Allianzen mit Partnernationen gestärkt werden und die Effizienz des Pentagons verbessert wird“, wie ein hochrangiger Offizieller der Trump-Administration am Donnerstag vor einem wichtigen Ausschuss erklärte.
Die Wahrscheinlichkeit hinsichtlich eines möglichen Ausbruchs eines militärischen Konflikts mit China ist beängstigend“, wie Chad Sbragia, stellvertretender US-Verteidigungsminister für die Verteidigungsbereitschaft gegen China weiter ausführte.
Es handelt sich um einen langfristigen Prozess. Aus diesem Grund müssen wir flexibel und klug handeln. Chinas Volksbefreiungsarmee erweist sich als zunehmend beeindruckender Gegner, der seit langer Zeit gehegte Ambitionen mit ungesehenen, neuen Ressourcen verknüpft. China und der Volksbefreiungsarmee wird es auf diese Weise erlaubt, die eigene Militärpräsenz rund um den Globus auszuweiten, vorhandene Kapazitäten zu modernisieren und die nationalen Interessen der Vereinigten Staaten auf weit effizientere Weise herauszufordern“, wie Chad Sbragia, ehedem Amerikas Militärattaché in Peking in einer Anhörung vor der US-China Economic and Security Review Commission mitteilte. Hier der entsprechende Link:
Chinas jüngst abgehaltene DF-26-Raketenübung habe eine „klare Botschaft“ an die USA ausgesendet. Während China seine Fähigkeit, das eigene Militär auch weit entfernt von den eigenen Gestaden einzusetzen, permanent ausweite, müsse das Pentagon ein Mehr an tödlichen Waffen zum Einsatz bringen und einen robusten Kampfverband mit Hilfe der US-Allianzpartner bilden.
Hierin sei die Entwicklung von mehr hypersonischen Waffen, Künstlicher Intelligenz (KI), Robotern und Laserwaffen eingeschlossen, so das Zeugnis Sbragias vor der oben genannten Kommission. Eine zweite Säule müsse aus Sicht des Pentagons eine Stärkung der Allianzen mit bestehenden Partnern haben, während neue Allianzpartner in der Welt gesucht werden sollten.
Die oben erwähnte Kommission wurde im Jahr 2000 durch den US-Kongress ins Leben gerufen, um die Verteidigungsbereitschaft des eigenen Landes im Hinblick auf bestehende Verbindungen in Handel und Wirtschaft zwischen den USA und China in bestimmten Zeitintervallen zu überprüfen.
Die nun ins Spiel gebrachten Vorschläge würden den USA einen potenziellen „asymmetrischen“ Vorteil gegenüber Peking verschaffen, der sich durch China nicht so leicht kompensieren ließe. Diese Einschätzung basiert insbesondere auf einer Vielzahl an mit den USA verbündeten Partnerländern in der Welt.
Gleichzeitig bestünden enge diplomatische Verbindungen und eine einende Historie in Bezug auf einen freien Handel und offene Grenzen mit diesen Allianzpartnern, so Chad Sbragia weiter. Während das Pentagon seine Aufmerksamkeit bereits seit einiger Zeit in Richtung Asien-Pazifik-Region (Pivot to Asia) ausgerichtet habe, habe eine Reihe der durch die Trump-Regierung verfolgten Strategien unter langjährigen Allianzpartnern in Europa und Asien für Irritationen gesorgt.
Traditionelle Allianzpartner hätten sich demnach über die aggressive Verhängung von Zöllen durch die Trump-Regierung beschwert. Auch Trumps Entscheidung, sich aus multilateralen Abkommen zurückzuziehen und dessen Fokussierung auf „America First“ erschwerten die aktuelle Situation.
Chad Sbragia wollte im Rahmen der Anhörung nicht weiter darauf eingehen, ob das Pentagon überrascht ob der jüngsten Ankündigung des philippinischen Staatspräsidenten Rodrigo Duterte gewesen sei, laut der das Bündnis zwischen den Philippinen und den Vereinigten Staaten aufgekündigt werde. Lesen Sie hierzu bitte unter dem folgenden Link weiter:
Die Inselnation befindet sich strategisch betrachtet im Südchinesischen Meer, einem potenziellen Brennpunkt im Angesicht eines voranschreitenden Ausbaus einer künstlichen Inselgruppe in der umstrittenen Region. Chad Sbragia fügte hierzu an, es verwundere nicht, dass Peking seine Anstrengungen zu einer Beeinflussung von US-Allianzpartnern stetig intensiviere.
Es handele sich um einen Wettbewerb. Aus diesem Grund müssten die USA scharfsichtig handeln. Denn weitere Nationen würden zukünftig unter diesen Druck geraten. Chad Sbragia fuhr fort, indem er dazu mahnte, dass einer höchst ambitionierten Volksbefreiungsarmee Chinas nur mittels einer Säuberung des eigenen Hauses (und somit des Pentagons) begegnet werden könne.
Das dem Pentagon zur Verfügung stehende Budget müsse aus diesem Grund effizienter eingesetzt werden. Gleichzeitig müsse die Innovationskraft in der Zivilbevölkerung gestärkt, während die technologischen Errungenschaft in den Vereinigten Staaten weit besser geschützt werden müssten.
Chinas Fokus sei ganz klar auf den Bau von weiteren Militärbasen in Übersee und einer Wiedervereinigung mit dem abtrünnigen Inselstaat Taiwan gerichtet. Dies notfalls auch mittels eines Einsatzes von Gewalt. Chinas Regierung bediene sich darüber hinaus weiterer strategischer Mittel, wie beispielsweise Investitionen in Übersee, um mehr Einfluss auf die Regierungen anderer Nationen auszuüben.
Und deshalb die hieraus gezogene Schlussfolgerung von Chad Sbragia:
EIN BEWAFFNETER KONFLIKT ZWISCHEN DEN USA UND CHINA IST KAUM VERMEIDBAR.“
Ein sich intensivierender Wettbewerb zwischen den USA und China müsse jedoch nicht zwangsläufig zu einer militärischen Konfrontation führen, so die Hoffnung von Chad Sbragia. Die Volksbefreiungsarmee habe US-Offizielle zuletzt nach der Publikation von deren im Jahr 2019 lancierten „Defence White Paper“ über die eigene Sichtweise unterrichtet, so dass in Washington weiterhin darauf gehofft werde, auch in der Zukunft eine konstruktive, stabile und an Ergebnissen orientierte Verteidigungsbeziehung zur Volksrepublik zu unterhalten.
Die Volksbefreiungsarmee setze sich zum aktuellen Zeitpunkt aus rund zwei Millionen Soldaten unter Waffen zusammen. In diese Zählungen seien paramilitärische Einheiten, bewaffnete Polizeikräfte und Angehörige der Küstenwache noch nicht inbegriffen.
Diese Daten stünden in direktem Vergleich mit rund 1,3 Millionen aktiven Soldaten im US-Militärdienst und weiteren 800.000 abrufbaren Kräften in Reserve.
Was heißt das für mich konkret!?“
Verlieren Sie nicht Ihren Blick für das große Ganze – und somit das geopolitische Gesamtbild. Es wird sich zeigen, wie sich diese Dinge im Angesicht der um die Welt schwappenden Coronavirus-Krise entwickeln werden. Es bleibt zu hoffen, dass es im Falle einer Intensivierung der allgemeinen Lage in der Welt nicht demnächst zu Schuldzuweisungen und ähnlichem kommen wird, wodurch die Welt der Diplomatie vollends aus den Angeln gehoben werden könnte – mit allen Konsequenzen, die ein solches Ereignis nach sich ziehen würde.